„Es kommt nicht darauf an,
was einer mitbringt,
sondern was er daraus macht.“

Alfred Adler    Mehr Information …

 

Gender und sexuelle Identitäten im psychoanalytischen Prozess

Eine Einführung in queere Perspektiven.

Vortrag von Michael M. Kurzmann

Queeres Denken beinhaltet ein kritisches Verständnis von Norm, Abweichung und Differenz-Setzung. Aktuelle Gender- und queertheoretische Debatten nehmen die unbenannte Norm von Körpergeschlecht und Gender-Identität in den Blick, was sich in Begriffen wie cis (vs. trans) gender und dyadisch/endo (vs. inter) geschlechtlich abbildet. Für das psychoanalytische Arbeiten könnte dies bedeuten, Gender- und sexuelle Identitäten als Merkmale beider am analytischen Prozess Beteiligten in den intersubjektiven Verstehensprozess einzubeziehen (vgl. Rauchfleisch, 2019). Im Anschluss an aktuelle Arbeiten – bspw. zur Transgender-Schwelle (Hansbury, 2019) – wird die Frage aufgeworfen: Oszilliert schließlich jede Psychotherapie / Psychoanalyse zwischen cis und trans?

 

Vortrag
Dauer: 2 Stunden
Anrechenbar für: O & Fortbildung

Zielgruppe

Mitglieder des ÖVIP, Psychotherapeut*innen und Interessent*innen

Datum / Zeit
14.10.2020 20:00 - 22:00 Uhr
Preis-
Freie Plätze15
Veranstaltungsort
Psychosoziales Zentrum (PSZ)
Hasnerplatz 4, 1. Stock
8010,Graz,
Österreich
Trainer
Keine Angaben
 
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