„Es kommt nicht darauf an,
was einer mitbringt,
sondern was er daraus macht.“

Alfred Adler    Mehr Information …

 

Kindertagung des VPA

unterfordert - überfordert - gefordert, 11.10.-12.10.2019

Stress bedeutet „erhöhte Beanspruchung“ und „starke Belastung“ körperlicher oder seelischer Art, soweit der Duden. 1936 ist der Begriff entstanden und beschreibt heute einen weit verbreiteten Zustand, der auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten kann und häufig ein Resultat von Überforderung aber auch Unterforderung sein kann.

Die Stressoren für Kinder und Jugendliche sind vielzählig, treten in diversen Lebenskontexten auf (Kindergarten, Schule, Freizeit) und sind manchmal unumgänglich. Der hohe Druck zeigt sich in Form von Erwartungs- und Leistungsdruck, Konkurrenzverhalten, Terminstress, hohen (schulischen) Erwartungen, Medienflut und einem riesigen Konsumangebot.

Die Auswirkungen sind ebenso zahlreich und umfassen sowohl die körperliche Ebene mit Bauchschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit etc., die emotionale Ebene mit Wut, Verärgerung, Erschöpfung, Trauer als auch den kognitiven Bereich mit Konzentrationsschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen, etc.

All diese Auswirkungen sind sehr ernst zu nehmen und geben uns als TherapeutInnen und BeraterInnen einen Hinweis darauf, ob das Kind oder der Jugendliche unter Stress, Überforderung oder Unterforderung leidet.

Wenn Stress, Über- oder Unterforderung Kinder und Jugendliche krank machen, kann ein Ziel der therapeutischen Unterstützung darin liegen, dass Kinder und Jugendliche lernen sich selbst besser einschätzen zu können, Strategien im Umgang mit Stress entwickeln und künftig mit einem höheren Selbstwertgefühl durchs Leben zu gehen.

Die Einbeziehung der über- oder unterfordernden Umwelt und den wichtigsten Bezugspersonen ist bei diesen Thematiken mindestens genauso wichtig, wie die direkte Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Bei dieser Tagung möchten wir einen Bogen über die vorher beschriebenen Themen spannen und Kontexte von Über- und Unterforderung thematisieren. Unser besonderes Augenmerk lenken wir jedoch im Sinne der Lösungsorientierung darauf, wie und wodurch wir als TherapeutInnen und BeraterInnen Kinder, Jugendliche und ihren Eltern hilfreich unterstützen können.

Dabei werden vier Hauptvorträge jeweils ein Schwerpunkthema einleiten. Zahlreiche Parallelvorträge und Workshops werden die Themen anschließend praxisnah vorstellen, vertiefen und zum Einüben anregen.

Die Hauptvorträge werden halten:

  • „„Univ.Prof. Dr.med. Michael Schulte-Markwort
  • „„Lic.phil. Susy Signer-Fischer
  • „„Dr. Wilhelm Rotthaus
  • „„Mag.a Helga Kernstock-Redl

Die Tagung richtet sich an alle Kolleginnen und Kollegen, die in unterschiedlichen Kontexten therapeutisch, beratend und betreuend tätig sind.

Damit Sie neben den vielen fachlichen Anregungen auch angenehme menschliche Begegnungen haben können, sorgen wir selbstverständlich für Ihr leibliches Wohl. Die Pausengetränke und Speisen sind in der Tagungsgebühr bereits enthalten.

Tagungsort:
lfi - BILDUNGSHAUS
LANDWIRTSCHAFTSKAMMER OBERÖSTERREICH
Auf der Gugl 3, 4021 Linz

Zum Programm | Zur Anmeldung

Datum / Zeit
11.10. - 12.10.2019 09:50 - 16:20 Uhr
Veranstaltungsort
Trainer
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